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Canal du midi
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Reisebericht Radtour Canal du Midi 2005

 

Bereits im Sommer 2004 waren wir für einige Tage mit einem geliehenen Wohnmobil in Südfrankreich unterwegs und hatten uns über die grundsätzlich guten Voraussetzungen für eine Radtour am Canal du Midi überzeugt:
  • Wenig Steigungen

  • schattige Wege wegen des gut erhaltenen Baumbestands an den Ufern

 

Voraussetzungen, die jedenfalls für Gelegenheitsradler in unserem Alter (52 und 57) von entscheidender Bedeutung sind! Blick auf St. Jean de la Buege

Gut eineinhalb Tage benötigten wir mit dem Auto bis nach Südfrankreich. Ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung behinderte uns auf der Fahrt dabei nur unwesentlich. Zur Einstimmung verbrachten wir die ersten Tage bei Freunden von Susanne - Conny und Christian - in einem beeindruckend schönen Bergdorf namens Saint Jean de Buege in der Nähe von Montpellier.

Conny betreibt dort das"Gästehaus" l'aire de la Seranne. Dort kann man einfach nur übernachten, herrlich essen, Französischkurse belegen (auch als Bildungsurlaub zu buchen) und an einem der sehr interessanten und kompetent dargebotenen Seminare mit kulturellen, historischen sowie insbesondere ökologischen Themen teilnehmen. Man hat sich dort einem sanften Tourismus verschrieben, der "Treffen und Austausch schafft und zu einer lebendigen Diskussion über Europa und seine politischen Inhalte beiträgt". Ich möchte jedem ans Herz legen, sich dies Angebot anzusehen. Die Wohn- und Lebensbedingungen dort sind einfach, die Qualität der Informations- und Freizeitangebote, die Herzlichkeit der Aufnahme und das Ambiente des Ortes sind einfach toll!

Christian ist der Garant für den Fortbestand des Ranquas als Lebensraum für eine Steinadlerpopulation. Das Schutzgebiet Ranquas liegt am Rande der Cevennen (ca. eine Autostunde von Connys Gästehaus entfernt). "Es ist ein großes Wald-, Wiesen und Felsareal, Lebensraum zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Es ist 193 ha groß und für die Öffentlichkeit und vor allem für Jäger gesperrt."