Pflegekinder - Pflegeeltern
„Nicht immer können Eltern ihren Kindern das geben, was Grundlage einer stabilen Entwicklung ist: Liebe, Fürsorge, Respekt und Grenzen... die Gründe und Hintergründe, die dazu führen, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr versorgen können, sind vielfältig." Immer häufiger werden sie Opfer der gesellschaftlichen Ausgrenzung von Hartz IV Familien. Aber auch individuelle Schicksale wie Krankheit, Zerbrechen des Familienzusammenhalts oder Suchtkrankheiten nehmen ihnen bereits in frühen Jahren die ihnen zustehenden Entfaltungsmöglichkeiten.
Und es gibt Menschen, die Freude am Umgang mit Kindern haben, die Zeit und Energie frei haben und diese gerne einsetzen möchten. Die eigenen Kinder sind bereits aus dem Haus, ein weiteres Kind passt gut in die Familie oder das Rentnerdasein gibt einem die Zeit, als Ersatz-Opa oder Ersatz-Oma zu wirken.
Seit 2000 haben wir vom Jugendamt im Landkreis Harburg mehrere Kinder zu Wochenend- oder Kurzzeitpflege bei uns gehabt. Nach dem Umzug nach Hamburg bemühen wir uns, über Pfiff (siehe unten) Patenschaften für Kinder in Hamburg zu übernehmen.
Die Begegnungen mit diesen Pflegekindern gehören zu den wichtigsten und beglückendsten Erfahrungen unseres Lebens. Wir möchten hier dringlich dafür werben, dass viele, viele Leser dieser Seiten sich in ähnlicher Weise engagieren.
Informationen über Pflegekinder und Pflegefamilien finden Sie unter anderem hier:
Kinder ohne ZukunftKinder sind die anfälligsten Opfer einer Politik, die ökonomische Interessen (weniger) immer stärker als Kriterium für Politischer Entscheidungen gälten lässt. Bildung, Chancengleichheit, eine befriedigende Familiensituation sind speziell für Alleinerziehende und Opfer der Abwanderung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer kaum noch eine realistische Perspektive.
„In Deutschland grassiert die Kinderarmut. Etwa jedes sechste Kind unter 15 Jahren lebt auf Hartz-IV-Niveau, im Osten sogar fast jedes dritte Kind." (Süddeutsche Zeitung vom 19.10.2009)
Es lohnt sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der das individuelle Glück des Einzelnen wieder eine Höhere Wertigkeit erhält als der ökonomische Nutzen.
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